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Karten auf den Tisch: Was die neue EU-Lohnregel für Ihr Handwerk bedeutet

Autorenbild: Clarissa Theimer
Clarissa Theimer
13. Mai
2 Min. Lesezeit

In Deutschland spricht man ungern über Geld. Im Handwerk oft noch weniger. Doch das

wird sich bald ändern. Bis Juni 2026 muss Deutschland die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen. Was trocken klingt, hat es in sich: Es geht darum, dass Männer und Frauen für die gleiche Arbeit auch wirklich das gleiche Geld bekommen. Egal ob Sie eine Schreinerei in Diedorf führen, einen Dachdeckerbetrieb in Augsburg oder eine Bäckerei im Umland – diese Regeln betreffen fast jeden Chef.


Wichtige für kleine Handwerksbetriebe

Die Richtlinie gilt grundsätzlich für alle – auch für Kleinstbetriebe. Es gibt kaum Ausnahmen. Wer sich nicht daran hält, riskiert teure Nachzahlungen oder Bußgelder.


Was ändert sich konkret für Sie?

Laut einem aktuellen Bericht von handwerk.com kommen einige neue Pflichten auf Sie zu.

Hier sind die wichtigsten Punkte in verständlicher Sprache:

  • Gehalt in der Stellenanzeige: Wenn Sie einen neuen Maurer oder Friseur suchen,

    müssen Sie künftig schon in der Anzeige oder vor dem Gespräch sagen, was die

    Stelle verdient (oder eine Spanne nennen).

  • Frageverbot: Sie dürfen Bewerber nicht mehr fragen: „Was haben Sie denn bisher

    verdient?“ Das ist künftig tabu.

  • Schluss mit Schweigepflicht: Klauseln im Arbeitsvertrag, die verbieten, über den

    Lohn zu sprechen, sind bald ungültig. Ihre Mitarbeiter dürfen sich untereinander

    austauschen.

  • Auskunftspflicht: Ein Mitarbeiter kann zu Ihnen kommen und fragen: „Was

    verdienen meine Kollegen im Durchschnitt, die den gleichen Job machen?“ Sie

    müssen darauf innerhalb von zwei Monaten antworten.


Wie setzt man das im Handwerk um?

Man muss kein Rechtsexperte sein, um das zu lösen. Es geht vor allem um Ordnung im System. Sie müssen erklären können, warum jemand 20 Euro verdient und ein anderer 22 Euro. Gute Gründe sind:

  • Kompetenz: Mehr Berufserfahrung oder Spezial-Zertifikate (z.B. Schweißerscheine).

  • Belastung: Besonders schwere körperliche Arbeit oder Zeitdruck.

  • Verantwortung: Jemand leitet eine Baustelle oder führt Azubis.



Hier finden Sie den ganzen Artikel von Handwerk.com



Ich unterstütze Sie dabei!

Als HR-Expertin hier in der Region Augsburg weiß ich: Sie wollen sich auf Ihr Handwerk

konzentrieren, nicht auf Paragrafen-Dschungel. Ich helfe Ihnen dabei:

  • Ihre Lohnstrukturen so zu ordnen, dass sie rechtssicher sind.

  • Stellenanzeigen modern und gesetzeskonform zu gestalten.

  • Ein einfaches System zu erstellen, mit dem Sie Auskunftsanfragen gelassen

  • entgegensehen.


Packen wir es gemeinsam an!


Lassen Sie uns Ihre Personalthemen auf ein solides Fundament stellen –

pragmatisch und auf Augenhöhe. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch.

 
 
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